Angelika Sturm

Mein Name ist Angelika Sturm.
Ich wurde in Frankfurt/Main geboren, bin 66 Jahre alt und jung geblieben.
Seit 2007 habe ich mit meiner Partnerin, mit der ich in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft zusammen lebe, im schönen Schöneck-Kilianstädten eine zweite Heimat gefunden.
Ich habe einen erwachsenen Sohn und einen erwachsenen Stiefsohn.
Auch beruflich war ich sehr vielseitig.
Von der Erzieherin über die Tätigkeit als Bürofachkraft bis hin zur Bilanzbuchhaltung, hat mich mein Weg schließlich für die letzten 20 Jahre, bis zum Erreichen der Regelaltersrente im Februar 2015, ins Finanzamt geführt.
Im Rahmen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit habe ich im November 2015 eine Jugendhilfeeinrichtung kennengelernt. Diese betreut unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.
Inzwischen bin ich hier als Erzieherin tätig, was genau meiner Vorstellung vom „Unruhestand“ entspricht.
Bereits mit 22 Jahren bin ich in die SPD eingetreten.
In meiner Heimatstadt Büdingen war ich ca. 30 Jahre kommunalpolitisch tätig.
Meine Schwerpunkte lagen im Bereich Jugend und Soziales und in der Ausländerarbeit. Die Förderung der Vereinsarbeit und des Sportes haben mir besonders am Herzen gelegen.
Als Abgeordnete im Kreistag des Wetteraukreises habe ich einige Jahre im Jugendhilfeausschuss mitgewirkt.
Ehrenamtlich war ich ca. 12 Jahre beim Landgericht Giessen als Jugendschöffin und ca. 8 Jahre als Beisitzerin im Kreiswehrersatzamt Gelnhausen tätig.
Für die Vereinsarbeit sei exemplarisch mein jahrelanges Engagement als Trainerin im Mädchenfußball bei der SG Bindsachsen e.V. sowie als Leiterin der Abteilung Frauenfußball im B.V.R. Rinderbügen e.V. genannt.
Im Rahmen des internationalen Sportaustausches mit Russland habe ich 1990 im Namen des B.V.R. und in Zusammenarbeit mit der AWo Büdingen federführend zwei Hilfsgütertransporte nach St.Petersburg initiiert und erfolgreich organisiert.
Schöneck begeistert mich wegen seiner attraktiven Nähe zur Grosstadt und gleichermaßen wegen seiner harmonischen Lage zwischen Wetterau und Taunus.
Vielseitig erlebe ich auch die Menschen, sowohl die Alteingesessenen, die seit Jahrzehnten immer wieder neue Mitbürger auf- und annehmen als auch die „Eingeplackten“ die diese Tradition weiterführen.
So bleibt Schöneck jung und kann sich weiter entwickeln.
Diese Offenheit und Toleranz spiegelt sich auch bei der Integration der großen Zahl von Flüchtlingen wider.
Mein Wunsch ist es, für Schöneck die Grundlage des sehr gelungenen sozialen Miteinanders weiter zu pflegen und zu erhalten.
Hierfür ist es aus meiner Erfahrung unabdingbar, insbesondere das Vereinswesen zu fördern und auszubauen.
Junge Menschen benötigen mehr „Frei-Räume“ für ihre persönliche Entwicklung. Deshalb will ich mich für den Ausbau der Angebote durch die Gemeinde stark machen.
Die Integration der zahlreichen in Schöneck lebenden Flüchtlinge stellt uns vor große Herausforderungen.
Toleranz und Akzeptanz sind in Schöneck nicht nur Schlagworte, sondern sie werden aktiv gelebt.
Ich will mich unermüdlich dafür einsetzen, dass das so bleiben kann.
Es bewegt sich viel in Schöneck.


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