Pressemitteilung:

22. Januar 2020
Altes Schloss in Büdesheim

Nachhaltiges und tragfähiges Nutzungskonzept entwickeln!

"Da das Gutachten über ca.1,55 Millionen Euro nur reine Sanierungskosten für den Ist-Zustand sind, sehen wir uns als SPD Fraktion bestätigt, dass unser damaliges Ansinnen zum Verkauf „Altes Schlosses“ gemeinsam mit den Grünen und der CDU richtig und ein guter Weg zur Erhaltung der Immobilie gewesen wäre"
Alwin Boekhoff, SPD Fraktionsvorsitzender Schöneck: „. Wir werden den Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin die Wahrheit sagen und keinen Sand in die Augen streuen, denn bei den geschätzten Kosten wird es nicht bleiben. Um das Alte Schloss nutzungsfähig und langfristig zu erhalten, werden wohl noch weitere 100.000 € an Kosten dazu kommen, zumal wir es hier mit einem denkmalgeschützten Gebäude zu tun haben. Ebenso spielen hierbei die Folgekosten eine große Rolle“. Da all diese Kosten sich als Instandhaltungskosten im Ergebnishaushalt der Gemeinde wiederfinden würden, wären große finanzielle Belastungen für die Bürger gegeben (u.a. Steuererhöhung) oder woanders einzusparen, wie z.B. in sozialen Bereichen, Umweltschutz, Sanierung Straßen usw. Dies wollen wir als SPD Fraktion klar verhindern! Eine Sanierung muss im verträglichen Maß gestaltet werden!
Neben einem möglichen Verkauf ist alternativ eine höherwertige Nutzung des Gebäudes anzustreben, um die Maßnahme in den Investitionshaushalt zu bringen. Eine Finanzierung wäre dann über Kredite zu niedrigen Zinsen möglich. Hierzu benötigen wir jedoch zwingend ein tragfähiges und langfristiges Nutzungs- und Refinanzierungskonzept, das z.B. mit Wohnungen, Räumlichkeiten für Trauungen und Konzerte, vermietbare Räume und für öffentliche Veranstaltungen mit Leben erfüllt werden kann. Denkbar wären auch Einrichtungen zur Pflege von älteren Menschen oder für Jugendliche. Als Startpunkt für eine bestmögliche Nutzung kommt unserer Ansicht nach zum Beispiel ein Ideenwettbewerb in Betracht. Ein solcher Wettbewerb ermöglicht zudem eine breite und transparente Beteiligung aller Interessierten. so Alwin Boekhoff.

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