Pressemitteilung:

29. April 2019

ÖPNV: Gemeinsam handeln anstatt hinhalten!

SPD-Fraktion positioniert sich deutlich

Die SPD Fraktion Schöneck geht unter ihren neuen Fraktionsvorsitzenden und täglichen Bahnfahrer Alwin Boekhoff in Sachen „Verbesserung und Ausbau der Niddertalbahn (Stockheimer Lieschen)“ in die Offensive.
Zu der nächsten Gemeindevertretersitzung am 14 Mai bringt die SPD Fraktion einen umfangreichen Antrag ein und übt scharfe Kritik an der Bahn und dem RMV, dass sie zu wenig tun auf diese Strecke.
Der ÖPNV Experte der SPD Fraktion Dieter Schulz: „Mit dem Antrag und der Unterstützung der anderen betroffenen Kommunen fordern wir die Bahn und den RMV auf endlich zu handeln und nicht bis 2027 zu warten. Vieles kann und muss praxisbezogen schon heute verbessert werden. Eine Elektrifizierung der Strecke bis zum Jahre 2027 ist illusorisch.
Zum Fahrplanwechsel 2019/20 sind die Kapazitäten der Fahrten gerade in den Stoßzeiten durch Doppelstöcker zu erhöhen, wie bereits im Dezember 2016 durch das Schönecker-Parlament beantragt. Wir unterstützen, die im RMV Gutachten angesprochen Punkte der Einführung eines ½ Stundentakt den ganzen Tag,
Des Weiteren müssen die Zugausfälle und Verspätungen massiv reduziert und die Qualitätsmängel, wie Tür-, Klimaanlagen- und Toilettenstörungen abgestellt werden.
Klar ist, dass wir langfristig die Elektrifizierung der Strecke mit der vermutlichen Verlegung des Bahnhofes Schöneck Kilianstädten sehen, aber jetzt hat Priorität die oben angesprochenen Punkte, die jetzt ungesetzt werden müssen oder wollen die Bahn und der RMV noch weitere Fahrgäste verlieren?“ so Dieter Schulz.
Der SPD Fraktionsvorsitzender Boekhoff hat noch deutlichere Worte:
„Wir sollten nicht nur über Klimaschutz reden, sondern handeln, wie z.Z. unsere Kinder es überall einfordern. Wir wollen nicht mehr Staus und damit mehr Autos nach Frankfurt, sondern die Bahn und der RMV müssen alles dafür tun, damit wir noch mehr Menschen auf die Schiene bekommen. Ansonsten haben wir demnächst ein Kollaps, da wir immer mehr Menschen im Rhein-Main-Gebiet durch die Baugebiete haben, die zur Arbeit wollen. Seit Ende 2012, als ein Großteil der Doppelstockzüge abgeschafft wurde ist nicht viel passiert auf der Bahnstrecke, so der Bahnfahrer Boekhoff, daher werden wir gemeinsam mit den betroffenen Nachbarkommunen und ihren Bürgermeistern alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Druck auf die Bahn und den RMV auszuüben, dass sie etwas tun auf dieser Strecke“.


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